Die Jahresschau "60 x Deutschland" widmet sich sechzig Jahren deutsch-deutscher Geschichte seit der doppelten Staatsgründung 1949. Jedes Jahr wird in einem viertelstündigen Film zusammengefasst, der wichtige Ereignisse, Debatten und die Atmosphäre eines Jahres wiedergibt. Moderatorin der Jahresschau ist Sandra Maischberger.
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Noch versuchen zahlreiche DDR-Bürger, die Mauer zu überwinden. Im Januar gelingt 28 Menschen die Flucht durch einen Tunnel, im Dezember durchbricht ein gepanzerter Bus die Sperranlagen. Tragisch endet der Fluchtversuch des 18-jährigen Peter Fechter: Angeschossen bleibt er auf dem Grenzstreifen liegen und verblutet vor den Augen der entsetzten Bevölkerung. Sein Tod wird zum Symbol für die Unmenschlichkeit des SED-Regimes. Auf internationaler Bühne erreicht der Kalte Krieg mit der Kuba-Krise einen neuen Höhepunkt. 13 Tage lang steht die Welt am Rande eines Atomkriegs. Im Innern bestimmen Krisen und Katastrophen das Jahr. Bei einem Grubenunglück im Saarland sterben Anfang Februar 299 Bergleute. Wenig später wird die Stadt Hamburg von einer schweren Sturmflut heimgesucht. Hunderte Menschen kommen ums Leben, 60.000 werden obdachlos. Innensenator Helmut Schmidt profiliert sich als Krisenmanager. Das westdeutsche Wirtschaftswunder gerät ins Stocken. Minister Erhard ruft zum Maßhalten auf und fordert bescheidene Lohnabschlüsse. Weitaus größer sind die Probleme in der DDR: Nach der Kollektivierung der Landwirtschaft kommt es zu Versorgungsengpässen – die Kartoffel muss rationiert werden.
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hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung/ Rundfunk Berlin-Brandenbur
Produktion: 2009
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
Zuletzt geändert: 16.06.2011