Die Jahresschau "60 x Deutschland" widmet sich sechzig Jahren deutsch-deutscher Geschichte seit der doppelten Staatsgründung 1949. Jedes Jahr wird in einem viertelstündigen Film zusammengefasst, der wichtige Ereignisse, Debatten und die Atmosphäre eines Jahres wiedergibt. Moderatorin der Jahresschau ist Sandra Maischberger.
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Die Beatlemania erreicht Deutschland. Die Pilzköpfe aus Liverpool treten zum ersten Mal im westdeutschen Fernsehen auf – Fans beider Geschlechter sind begeistert. Auch im Osten ist der neue Trend angekommen. Die SED will die Jugend erreichen und erlaubt öffentliche Auftritte von Beat-Bands. Für junge Leute wird ein eigenes Radioprogramm entwickelt: Das „Jugendstudio DT64“ geht auf Sendung. Auch ökonomisch geht es in der DDR bergauf. Der Osten erlebt ein kleines Wirtschaftswunder. Die Produktivität steigt, die Plattenbauweise ermöglicht rationellen Wohnungsbau, und ein neues Auto wird vorgestellt: der Trabant 601, der bis zum Ende der DDR fast unverändert gebaut wird. Die westdeutsche Wirtschaft wirbt derweil Arbeitskräfte aus Südeuropa an: Im Herbst wird der millionste Gastarbeiter begrüßt. Die innerdeutsche Grenze bleibt ein Politikum. Nach langen Verhandlungen vereinbaren DDR-Regierung und West-Berliner Senat ein neues Passierscheinabkommen. Im November dürfen erstmals Rentner aus der DDR in die Bundesrepublik reisen. Bei einer Massenflucht durch einen Tunnel kommt ein Ost-Berliner Grenzsoldat ums Leben. Erst nach dem Mauerfall stellt sich heraus, dass der tödliche Schuss von einem Kameraden abgegeben wurde.
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hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung/ Rundfunk Berlin-Brandenburg
Produktion: 2009
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
Zuletzt geändert: 23.03.2011