Die Jahresschau "60 x Deutschland" widmet sich sechzig Jahren deutsch-deutscher Geschichte seit der doppelten Staatsgründung 1949. Jedes Jahr wird in einem viertelstündigen Film zusammengefasst, der wichtige Ereignisse, Debatten und die Atmosphäre eines Jahres wiedergibt. Moderatorin der Jahresschau ist Sandra Maischberger.
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Die Studentenproteste erreichen ihren Höhepunkt: Tausende junge Menschen demonstrieren gegen den Vietnam-Krieg und die Verdrängung der NS-Vergangenheit. Zum charismatischen Anführer der Bewegung wird Rudi Dutschke. Von der Boulevardpresse zum „Staatsfeind“ stilisiert, wird er im April bei einem Attentat schwer verletzt, an dessen Folgen er Jahre später stirbt. In der Nacht nach dem Anschlag greifen Studenten das Springer-Hochhaus in Berlin mit Steinen und Molotow-Cocktails an. Ein gesellschaftlicher Aufbruch zeichnet sich auch in der Tschechoslowakei ab. Alexander Dubček, Chef der Kommunistischen Partei, leitet politische und wirtschaftliche Reformen ein. Er will einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ schaffen. Die Hoffnungen währen jedoch nicht lange. Im August marschieren Warschauer-Pakt-Truppen in die ČSSR ein und beenden den „Prager Frühling“. Zu einer Liberalisierung anderer Art kommt es in der Bundesrepublik. Die sexuelle Befreiung wird öffentlich propagiert. Wortführer der Aufklärung ist der Journalist Oswalt Kolle, dessen Aufklärungsfilm „Das Wunder der Liebe“ ein Millionenpublikum anzieht. Von Teilen der Bevölkerung als „Pornografie“ geschmäht, bleibt der Film umstritten.
Geschichte
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BRD 1949 - 1990
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DDR 1949 - 1990
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Deutsch-deutsche Grenze
Medien und Kommunikation
Wirtschaft, Umwelt, Sozialstaat
hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung/ Rundfunk Berlin-Brandenburg
Produktion: 2009
Redaktion:
Rolf Bergmann (rbb), Jens Stubenrauch (rbb), Dr. Ulrich Brochhagen (MDR), Carola Meyer (NDR), Margit Schedler (Phoenix), Gerolf Karwath (SWR), Birgit Keller-Reddemann (WDR), Hans-Christian Ostermann (DW-TV), Frank-Otto Sperlich
Kamera:
Andreas Bergmann
Schnitt:
Jana Ketel, Michael Liss, Stephan Marche
Sprecher/in:
Norbert Langer
Ton:
Jens Markert
Musik:
Michael Hartmann
Weitere:
Gesamtleitung: Johannes Unger (rbb), Recherche: Romina Kirstein, Peter Kolano, Esther Schwade, Mitarbeit: Christina Herbst, Projektregie: Jan Lorenzen, Moderation: Sandra Maischberger, Produzent: Chronik TV, Achim Heilmann, Produktionsleitung: Rainer Baumert (rbb), Achim Heilmann (Chronik TV)
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
Zuletzt geändert: 23.03.2011