von: Dagmar Hovestädt und Roland Jahn
Viele Soldaten, die in der DDR wegen Desertation aus der NVA verurteilt wurden, bemühen sich seit der Einheit vergeblich um eine Rehabilitierung. KONTRASTE schildert ihre Geschichte.
KONTRASTE-Beitrag vom 10. September 1998 |
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Die Mauer war am 13. August 1961 kaum errichtet, dass Grenzregime an der innerdeutschen Grenze noch erheblich verschärft und damit die Flucht in den Westen unterbunden worden, da schlug am 28. August 1961 der Nationale Verteidigungsrat der DDR vor, die Wehrpflicht in der DDR zum 1. Januar 1962 einzuführen. So geschah es. Wehrdienstverweigerung war zunächst unmöglich. Allerdings gab es auf Vermittlung der Kirchen ab 1964 die Möglichkeit, den achtzehnmonatigen Grundwehrdienst waffenlos bei den "Bausoldaten" zu absolvieren. Damit reagierte der Staat auch auf die Tatsache, dass viele junge Gläubige den Armeedienst verweigert hatten und dafür mit Gefängnis bestraft wurden. Neben den Bausoldaten gab es aber auch Totalverweigerer, deren Zahl in den 1980er Jahren drastisch anstieg. Allerdings wurden in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre auch kaum noch Totalverweigerer ins Gefängnis gesperrt.
Geschichte
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DDR 1949 - 1990
Internationale Politik
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Militärdienst
Tags:
Deserteur
hrsg. von: bpb in Kooperation mit RBB
Produktion: 10.09.1998
Kamera:
Axel Reinhardt
Schnitt:
Martina Berretz
Weitere:
Frauke Börner (Trick)
© 2005 Bundeszentrale für politische Bildung und RBB
Zuletzt geändert: 10.01.2011