von: Peter Wensierski
Glasnost, die neue Offenheit in der sowjetischen Presse, bringt in der DDR keine Pressefreiheit. KONTRASTE zeigt Oppositionelle, die den staatlichen Medien eine alternative Öffentlichkeit gegenüberstellen.
KONTRASTE-Beitrag vom 25. August 1987 |
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In der DDR herrschte seit ihrer Gründung eine strenge Zensur. Die SED, die eine Weltanschauungsdiktatur befehligte, verstand sich als Hüterin der reinen Wahrheit. Nur was ihr genehm und von ihr als richtig und wahrhaftig eingestuft wurde, sollte den Menschen in der DDR auch gestattet werden. Das Resultat war eine große Eintönigkeit und Langeweile. Von freien Diskussionen, in denen das Argument und nicht die Machtposition entscheidend war, konnte keine Rede sein. Die Angst vor unkontrolliert Gedrucktem oder Gesprochenem war bei den Funktionären in der DDR groß. Bücher und Zeitungen, Radio- und Fernsehbeiträge, Filme und Hörspiele, alles was irgendwie öffentlich verbreitet wurde, musste von einer streng hierarchischen und nicht einfach zu durchschauenden Zensur genehmigt werden. Offiziell hieß das in der DDR "Genehmigungsverfahren".
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Rundfunk- / Pressefreiheit
hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung und RBB
Produktion: 25.08.1987
Kamera:
Ralf-Rainer Küchle
Schnitt:
Matthias Spranger
© 2005 Bundeszentrale für politische Bildung und RBB
Zuletzt geändert: 28.11.2009