Überall dort, wo es eine klare Trennung von Politik und Religion geben sollte, muss das Tragen eines Kopftuchs verboten sein, findet Seyran Ateş.
Kopftuch als Symbol der Desintegration |
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Die Juristin und Autorin Seyran Ateş spricht sich im Interview gegen das Tragen des Kopftuches überall dort aus, wo eine staatliche Repräsentanz gegeben ist. Wenn das Kopftuch als religiöses Symbol getragen werde, dann gehöre es für sie auch in den privaten Bereich. Als Feministin betont Ateş im muslimischen Kopftuch allerdings den politischen Wert der Geschlechtertrennung. Dass kopftuchtragende Frauen in Deutschland mittlerweile studieren und Berufe erlernen wollen, sei kein Zeichen für Emanzipation oder Integration. Ziel sei eher der Aufbau einer Gesellschaft, in der Dienstleistungen nach Geschlechtern getrennt angeboten werden können.
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Tags:
Kopftuch
hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung
Produktion: 2007
Redaktion:
Stephan Trinius,
Pamela Brandt,
Tatjana Brode
Kamera:
Oleg W. Stepanov
Schnitt:
Oleg W. Stepanov
© 2007 Bundeszentrale für politische Bildung
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Zuletzt geändert: 25.11.2009